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Juli

Am Sonntag den 30.07. ist Abfahrt...

...in Richtung Zakros zum Sommeraufenthalt.
Öl abfüllen, Paletten packen und den Transport nach Deutschland organisieren, bei Nektarious nach den Kräutern schauen, reinigen und verpacken für den Transport, mit Kostas den frischen Honig für den Transport abfüllen, Andonis auf die Schulter klopfen, meine Weintrauben ernten und z.T. trocknen, die Anderen essen.
Neben der Arbeit gibt es glücklicherweise auch Zeit zum Mal runterkommen, nichts tun oder im Kafenion sitzen.
Da das Meer auch gleich um die Ecke ist werde ich natürlich auch den Strand von Kato Zakros besuchen.

Meine Tochter Pia wird Anfang August noch Ihre Bestellungen bearbeiten. Die letzten Pakete wird sie am 8.8. absenden. Das heißt Bestellungen die nach dem 6.8. eingehen werden erst ab den 28.8. wieder bearbeitet. Pia geht für zwei Wochen in den wohlverdienten Urlaub…

Wasser soll laut EU in Griechenland Privat werden.

Wasser ist Leben...

189.200 Unterschriften übergeben!
Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung!
Wir machen weiter!

19.7.um 9.00, Treffen mit dem Präsidenten der AG der Eurogruppe, Thomas Wieser.
Wieser ist Chefkoordinator der Euro-Gruppe und Vorsitzender des Wirtschafts- und Finanzausschusses und zuständig für alle sogenannten „Hilfs“programme für Länder wie Portugal, Spanien und eben auch Griechenland.
Wir, Monika von zur Mühlen und ich, von der Griechenlandsolidarität, hatten schon befürchtet, dass wir allein vor dem Haus des Rates der Europäischen Union in Brüssel stehen würden. Aber wir haben große Unterstützung bekommen: Pablo Sanchez Centellas, Gewerkschaftssekretär von EPSU, Noreen M. Murphy aus Irland, Mitglied von European Water Movement, Frida Kieninger von Food & Water Europe, Yiorgos Vassalos von der Brüsseler Solidaritätsgruppe für Griechenland. Spontan angereist war der Bundestagsabgeordnete der Linken, Andrej Hunko und ein Vertreter der österreichischen Arbeiterkammer, Peter Hilpold. Besonders gefreut haben wir uns aber über die Unterstützung von Birgit und Ralf aus Kerpen, Horst aus Köln und Ralf aus Brüssel, sie hatten die Petition unterzeichnet und wollten nun auch die Übergabe der Unterschriften unterstützen! Das war großartig, herzlichen Dank!

Zunächst gab es Stress. Kaum hatten wir unser Banner ausgerollt, Roll Up aufgestellt und unsere großen Kartons mit den 189.200 Unterschriften für ein Foto platziert, kamen die Sicherheitskräfte der EU ins Spiel. Manche in Uniform, dann die höhere Ebene in schwarzen Anzügen, wir waren offensichtlich ein Sicherheitsrisiko. Dass wir einen Termin mit Thomas Wieser hatten, wurde nicht geglaubt, obwohl bei der Sicherheitskontrolle im Gebäude die Liste mit unseren Namen auslag, es gab Befragungen, Prüfung der Ausweise, Rückfragen im Wieser-Büro. Alles vermittelte uns das Gefühl, nicht erwünscht zu sein.

Schließlich konnten alle, die angemeldet waren, die Sicherheitskontrollen passieren, allerdings ohne die Pakete mit unseren Unterschriften, die mussten wir draußen lassen! Allerdings war uns auch schon vorher mitgeteilt worden, dass Fotos bei der Übergabe nicht erlaubt waren, so dass wir schon darauf eingerichtet waren, die Übergabe nicht so schön dokumentieren zu können, wie wir es gern gehabt hätten. .Am Abend vorher hatte Monika noch eine CD mit den aktuellen Unterschriften gebrannt, so dass wir sie in dieser Form wenigstens übergeben konnten.

Wir wurden in das Pressezentrum des Hauses geführt, ein unfreundlicher, ungastlicher Raum im Keller und nicht die wirkliche Wertschätzung ausstrahlend, wenn man bedenkt, dass sich nahezu 190.000 Menschen aus verschiedenen Ländern der EU mit ihrer Unterschrift zu Wort gemeldet hatten. Hier haben wir dann auf Thomas Wieser gewartet.

Er kam dann auch, sehr leger gekleidet, so als hätte er grad kurz seine Gartenarbeit unterbrochen, freundlich, aber auch ausstrahlend, dass er mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun hätte. Es entspann sich ein kurzes Gespräch (schon vorher war gesagt worden, dass seine Zeit sehr knapp bemessen wäre), in dem wir unsere Forderungen dargestellt haben, er seine Position deutlich machte und auch noch einmal betonte, dass er nicht der richtige Ansprechpartner sei. Auf die Frage von Pablo Sanchez, wer denn verantwortlich gewesen sei dafür, dass die Wasserprivatisierung ins dritte Memorandum aufgenommen wurde, doch ausdrücklich gegen die Zusage der EU, das Wasser von der Konzessionsrichtlinie auszunehmen und keine Kommune zu zwingen, Wasser zu privatisieren, meinte er, dass er dies nicht wisse! Das Schlimme ist, dass er es wohl wirklich nicht weiß! Es ist ein weiterer Hinweis darauf, wie intransparent und undemokratisch die Arbeit de EU-Organe und insbesondere die Arbeit der Troika/Quadriga ist. Verantwortliche können nicht benannt und damit auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Von wichtigen Sitzungen werden keine Protokolle angefertigt, Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar. Allerdings ist Thomas Wieser für die konkrete Ausgestaltung der „Hilfs“programme zuständig und von daher für uns schon auch ein richtiger Ansprechpartner.

Wieser zollte schließlich dem Engagement der Unterzeichner*innen Respekt. Er wird unser Anliegen und die Unterschriften an die Kommission weiter geben, und gab uns mit auf den Weg, dass es für uns doch weniger wichtig sei, wer dafür verantwortlich ist, dass das Wasser auf die Privatisierungsliste im Memorandum gekommen ist, als vielmehr, wie wir es wieder 'runter bekommen.

Diesen Rat nehmen wir sehr gern an! Wir machen weiter! Im September wollen wir Finanzminister Schäuble mindestens 200.000 Unterschriften übergeben.
Imke Meyer
P.S. auf der Internetplatform wemove kann unsere Petition in verschiedenen Sprachen unterstützt werden:

https://you.wemove.eu/campaign s/stop-water-privatization-GR
https://you.wemove.eu/campaign s/stop-water-privatization
https://you.wemove.eu/campaign s/l-eau-est-un-droit-humain

Imke Meyer hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.




Juni

Engpässe...

...gibt es gerade beim Zakros Kleinbauern Olivenöl von der Erzeuger Coop.
Über dem Sommer wird es die 1 Liter Flasche und den 3 Liter Kanister nicht geben.
Am 3 August geht meine Fähre ab Ancona nach Griechenland. Wenn ich dann in Zakros ankomme, werde ich als erstes die Abfüllungen und den Transport nach Deutschland organisieren. Olivenöl ist noch ausreichend im Edelstahltank unter Sauerstoff Abschluss gelagert. Beim Bio-Olivenöl sieht es da anders aus. Da gibt es nur noch das was da ist.
Die Tanks sind leer und da ich nicht einfach irgendwo zukaufe ist irgendwann Schluss!

geänderte Markttermine...

... Kaufbeuren und Kaufbeuren-Neugablonz, sowie Marktoberdorf sind vom Juni in den Juli verlegt.
Vlsbiburg und Eggenfelden sind leider im augenblick noch ohne Termin und werden warscheinlich in diesem Jahr nicht stattfinden.
Die Neuen Termine finden Sie unter Einkaufen/Märkte

Die Frühjahrs Aktion ist...

...in der Zwischenzeit beendet. Alle Reste aus dem Vorjahr die noch auf Lager standen sind verkauft. Vielen Dank für Ihre Hilfe beim Räumen!

Mai

Fehler bei Etiketten...

... auf den beiden Neuprodukten Rosmarin-Würzöl und RoZiKno-Würzöl!
Leider sind die Chargennr. und das Mindesthaltbarkeitsdatum falsch.
Beide Produkte sind nicht bis 12. 2016 haltbar, sondern bis 12. 2018!
wer also im April eines der Würzöle gekauft hat , darf es ohne Bedenken verwenden.
Das gilt auch für einzelne Ringelblumen(Calendula)-Tüten. Auch hier war das Datum 2016, statt 2018 gedruckt!
Bitte entschuldigen Sie meine Fehler beim Etikettengestalten und drucken.

April

Ab sofort gibt es bei uns die Frühjahrsaufräum-Aktion
Vorjahresöle stark reduziert!
Schauen Sie doch mal auf unsere Aktionsseite

Markt in Neu Ulm...

...fällt am 22. März aus.
Leider hat mein Transporter gerade seinen Geist aufgegeben, bzw. er lässt sich nicht mehr lenken...
Montag früh geht er in die Werkstatt und ich hoffe...
Liebe Kunden aus Neu Ulm und Umgebung, gerne dürfen sie als Ersatz bei mir bestellen und bekommen Ihre Wünsche frei Haus gesendet. Stichwort für Ihre Bestellung ist: Markt Neu Ulm!

März


…Morgen wird der Lkw mit all den leckeren Dingen aus Zakros in Holzhausen ankommen.
Und dann geht’s endlich wieder richtig los. Märkte, Lieferungen, Versand und Verkauf im Lager sorgen dann wieder dafür, dass die Tage nicht so lang sind…und ich freue mich schon richtig drauf.
Und nach meinem Telefonat gestern mit Michalis drücke ich die Daumen, das in Zakros die Temperaturen wieder etwas sinken und vielleicht auch noch ein wenig Regen kommt. Es ist für diese Jahreszeit schon wieder viel zu warm, zu trocken und die Bäume stehen vor der Blüte…
Neue Produkte sind in diesem Jahr der Bergblüten Honig von Kostas. Ein blumig duftender, feinwürziger Honig aus dem ganzen Wildblütenspektrum der Ost kretischen Berge oberhalb von Zakros.
Leider gab es wegen der Hitze und Trockenheit im letzten Jahr fast keinen Thymianhonig. Eine kleine Menge habe ich von Kostas. Joannis, von dem ich immer Orangenblüten-, Carob- und Erikahonig bekomme hat auch noch etwas Thymianhonig für mich gehabt und so hoffe ich dass es reicht für diese Saison.
Den Carobaufstrich von Despina habe ich aus dem Sortiment genommen. Dafür gibt’s jetzt einen neue Carobcreme von Aristea, die auch den Carob-Sirup herstellt. Es wird weder Zucker, noch Honig zugesetzt. Die Creme besteht nur aus Carobpulver, Carobsirup, Tahin (Sesammus) und Haselnüssen. Sie schmeckt süß und fruchtig, die Haselnüsse geben Ihr die Nougat-Note. Und das ganze jetzt in Bio-Qualität, wie auch der Sirup.
Neu und auch in Bio-Qualität ist die Olivenpaste. Auch sie stammt aus dem Betrieb von Aristea und ist aus Oliven, Olivenöl und Oregano hergestellt. Nach dem Öffnen sollte sie in den Kühlschrank. Für lange Haltbarkeit können sie die Paste mit etwas Olivenöl bedecken.
Oliven gibt’s in diesem Jahr wegen der knappen Ernte nur sehr wenig.
Die getrockneten musste ich mangels Masse ganz ausfallen lassen.
Bei den Salzen haben wir jetzt neue Verpackungen. Es gibt sie jetzt im Streuglas.
Die „Geistigen“ Produkte sind fürs erste aus dem Sortiment. Wein wird es erst nach dem Sommer wieder geben.
Beim Raki gibt es Schwierigkeiten mit dem Rechnungswesen. Die Erzeuger können mir keine Rechnung mehr ausstellen. Solange das nicht geklärt ist wird es keinen Raki geben…
Orangen und Granatapfellikör gibt es wegen des heißen letzten Jahres nicht. Die Granatäpfel waren so gut wie alle schon im August vor der Reife geplatzt und die Orangen waren von so schlechter Schalenqualität und auch vom Aroma nicht verwendbar. Deshalb auch kein Orangenöl und auch keine Orangencreme. (Zitrus-cremes fallen auch wegen, „noch kann’s keiner wie Barbara“, weg.) Bei den Kräutern, Gewürzen und Tees ist alles geblieben, auch die Preise!
Erfreulich ist das Nektarious jetzt die Bio-Vollanerkennung bekommen hat. Das heißt ab der nächsten Ernte darf er seine Kräuter mit „Bio“ kennzeichnen. Bisher ja nur als Umstellungsware!
Die Qualität des Olivenöls ist gut, beim Kleinbauernöl sind die Mengen auch ausreichend. Die Preise haben wie schon angekündigt angezogen.
Beim Bio-Öl sind die Preise geblieben. Allerdings wird’s von der Menge her sehr knapp.
Deshalb drücke ich auch die Daumen für Michalis, dass die Blütezeit klimamäßig gut wird und er mal wieder ein gutes Jahr bekommt…

Februar

...die Olivenernte ist so gut wie zu Ende. Die letzten Bäume werden abgeerntet und in der Mühle verarbeitet.
Da die Ernte wegen der Trockenheit früher als gewöhnlich begonnen hat, beginnen jetzt schon die ersten Abfüllungen. Gute 10 Wochen hat das erste Öl schon im Tank verbracht, hat sich geklärt und seinen Geschmack entwickelt. Es duftet sehr blumig, ist goldgelb, leicht grün durchzogen und noch etwas pfeffrig, frisch...
Pia wird am Samstag wiedr zurück nach Deutschland gehen und Ihr Studium und Ihre Arbeit aufnehmen. Das heißt auch die ersten Pakete werden bald wieder gepackt werden.
Auch für mich heißt es meine 7 Sachen packen und wenn ich die letzten Arbeiten abgeschlossen habe werde gehts wieder ans Abschied nehmen...
...Abschied auch von Vergangenem mit dem Blick nach vorne auf das Neue!

Neue Markttermine....

... finden Sie jetzt wieder unter Einkaufen/Bestellen.

Januar 2017...

...und es ist kalt auf Kreta und auch in Zakros!

Und bestimmt haben Sie aus den Medien mitbekommen wie es hier gerade aussieht.
Allerdings ist jetzt gerade wo ich Ihnen schreibe am 22.01.2017 recht schönes Wetter gewesen. Überhaut die letzten 5 Tage waren wunderschönes Winterwetter. Es war warm, fast kein Wind, wenn dann aus dem Süden und heute hatten sich sogar ganz mutige ins Meer zum Schwimmen begeben…ich selber habe nur ein Fußbad genossen.
Die Olivenernte nähert sich dem Ende und es werden etwa 60 bis 70% einer normalen Ernte erreicht.
Allerdings sind die Mengen der einzelnen Erzeuger sehr unterschiedlich.
Die einen haben wenig bis gar nichts an den Bäumen gehabt, die anderen dafür umso mehr.
Bei meinen eigenen Bäumen war das Bild nicht anders. Ein Drittel war richtig voll und die anderen zwei Drittel hatten gar nichts…
Die Preise sind gestiegen und auch wir werden an einer Preiserhöhung nicht vorbeikommen.
Beim Bio-Öl werden wir wegen der Rücklagen die Michalis im guten Jahr erwirtschaftet hat die Preise weiterhin stabil halten…
Beim Coop-Öl werden die Preise leicht steigen. (dritte Preiserhöhung in jetzt 15 Jahren)
Sie können es in unseren Preislisten sehen!
Der Winter war bis jetzt außergewöhnlich kalt und heftig, macht aber gerade jetzt eine kleine Wärmepause.
Darf er auch gerne. Weil Kreta mit Sonne und Temperaturen weit über 0 ist eigentlich sympathischer…
Die Bäume, die Böden haben wieder genug Wasser bekommen und es wird ja auch von der Schneeschmelze einiges erwartet und noch ist der Winter nicht vorbei….

Versandpause...

... vom Mittwoch den 4.01.2017 bis zum 14.02.2017 findet kein Versand statt.
Pia, meine Tochter hat im Januar wichtige Prüfungen abzulegen und anschließend kommt sie nach Zakros zum Erholen und helfen...

Einen guten Rutsch...

...und alles Gute, viel Freude und Frieden für alle Menschen!

14. Dezember

Richtig kalt ist es...

...hier in Zakros. nach sehr langer Anreise mit Aufenthalt im Krankenhaus am Gardasee und den Seeleute-Streik in Griechenland, der mehr als eine Woche den gesammten Fähr- und Schiffartsverkehr lahmlegte, und mich tagelang in Ancona festsetzte, bin ich dann doch noch glücklich in Zakros angekommen.
Angekommen bei Badewetter, am nächsten Tag Regen, gut für die Bäume usw. setzte jetzt nach dem Vollmond sehr kaltes Wetter mit eisigem Nordwind ein...
Die Ernte der Oliven geht natürlich weiter. Es gibt wenig Oliven aber die Qualität des Öls ist gut und es schmeckt fein...
Zur Zeit sind die Ölpreise sehr hoch, wobei es sich um das offene Öl handelt das im großen per Tankwagen verkauft wird. Aber es ist auch ein Hinweis auf die Preisentwicklung für die Abfüllungen später...
Das trockene heiße Jahr ist hier nirgends spurlos verüber gegeangen. Wenig Oliven, wenig Citrusfrüchte, keine Granatäpfel, schlechte Kartoffelernte...
Aber kein klagen...
Im Augenblick hat Mensch ein viel größeres Problem: Wieder sind die Energieriesen dieser Welt auch hier in Kreta dabei diese Insel als Energielieferant für Europa herzurichten. Rücksichtslos plant man gigantische Eingriffe in die Natur und den menschlichen Lebensraum.
Aber Kreta und auch Zakros wehrt sich...

Demnächst werden Sie mehr von mir lesen können, jetzt habe ich aber Hunger!

November

Die Marktsaison...

…ist für dieses Jahr zu Ende! Mit kräftigen Regenschauern hat mich heute der Offenburger Markt verabschiedet. Soviel Regenmärkte wie in diesem Jahr habe ich auch noch nicht erlebt…
Das Lager wird noch 4-mal Geöffnet sein in diesem Jahr. Pia wird dann während meiner Abwesenheit für Sie da sein.
Auch den Versand wird sie während dieser Zeit machen.
Es sind ja in diesem Jahr schon viele Produkte Frühzeitig zu Ende gegangen.
Das hing mit dem Tod von Barbara zusammen. Wir hatten es nicht mehr geschafft die Mengen zu produzieren, die wir brauchten um übers Jahr zu kommen. Jetzt beginnen aber auch die Vorräte beim Öl gewaltig schnell zu schrumpfen. Mit dem ersten frischen Öl rechne ich Ende April, da das Öl ja bis zu 3 Monaten für die Ausreifung auf dem Fruchtsatz braucht. Wenn Ihre Vorräte bis dahin nicht reichen sollten, wäre es angebracht bald zu bestellen…

8. August

Die nächste Olivenernte...

... wird keine Gute was die Mengen betrifft. der Regenlose Winter und die überdurchschnittlichen Temperaturen während der Blütezeit haben wieder mal für eine schlechte Entwicklung bei den Oliven gesorgt...
Schon jetzt beginnen Oliven zu reifen und fallen von den Bäumen.
Die Entwicklung ist auch sehr unterschiedlich. Manche Bauern haben gut an den Bäumen, manche wenig bis gar nichts, manche Haine sehen normal aus in manchen Hainen sucht Mensch die Oliven vergebens. Bei meinen eigenen Bäumen sieht es genauso aus, da steht ein Baum der so voll hängt und daneben zwei Bäume die nicht eine Olive tragen.
Auch die Zitrusfrüchte werden im nächsten Winter wenig tragen wegen der Trockenheit…
Bei den Weintrauben sind z.B. bei mir die kleinen kernlosen Stafilia vollkommen ausgefallen. Nicht eine Traube!!!
Meine großen roten Trauben reichen gerade um meinen Appetit den August über zu befriedigen… Für Rosinen bleibt da nichts übrig. Mit so geringen Mengen anzufangen lohnt sich auch gar nicht.
Auch Michalis hat keine Trauben… und so wird es wohl auch bei den anderen aussehen. Morgen treffe ich mich zu Rosinen-Gesprächen mit Georgina und dann weiß ich mehr!
Zurzeit sind die Tagestemperaturen sehr heiß, auch über 40° haben wir mittags gerade jeden Tag.
Und so werde ich jetzt schwimmen gehen. Gearbeitet wird dann wieder heute Abend bis Mitternacht…

Erdressoursen

Die schwarze Null muss stehen im Haushalt, da ist der Bundesfinanzminister bekanntlich unerbittlich.
Die Deutschen sollen nicht auf Pump leben: ausgegeben wird, was da ist.
Geht es nicht ums Geld, sondern um den Verbrauch von Ressourcen wie Wasser, Wald und Fläche, sieht es mit der deutschen Disziplin längst nicht so gut aus.
Eigentlich war schon Ende April alles aufgebraucht, was die Natur in einem Jahr regenerieren kann.
An diesem Montag ist es für die gesamte Weltbevölkerung so weit: Sie hat alles gerodet, gegessen und verschmutzt, was ihr für 2016 zusteht. Der Rest kommt obendrauf. Von Nachhaltigkeit keine Spur.
Erdüberlastungstag kommt immer früher
Was bedeutet das? Überfischte Meere, Artensterben, Erosion fruchtbarer Böden, Gift in Wasser, Boden und Luft, Klimawandel. Und damit auch: Hunger, Hochwasser, Dürren und andere Katastrophen. Das preisgekrönte Netzwerk Global Footprint hat errechnet, dass die Bevölkerung der Erde bei ihrem derzeitigen Lebensstandard 1,6 Planeten bräuchte.
Ließen alle es sich so gut gehen wie die Deutschen, wären es sogar 3,1 Erden.
Und es wird immer schlimmer. Denn obwohl das Prinzip Nachhaltigkeit heute eigentlich überall gepriesen wird, rutscht der „Erdüberlastungstag“ immer weiter nach vorn. Im Jahr 2000 war es noch der 1. Oktober, vergangenes Jahr der 13. August, jetzt ist es der 8. August. Läuft es weiter wie bisher, sind die Ressourcen im Jahr 2030 schon am 28. Juni aufgebraucht.

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Ende Mai

Die kleinen Geschenke und Proben...

... die Sie liebe Kunden immer in Ihren Päckchen gefunden haben, werden jetzt langsam wieder den Weg in die Pakete finden.
Es war Zeit- und Arbeitsmäßig einfach zuviel für mich, trotz der Hilfe von meiner Tochter Pia...
Aber jetzt bekommen wir langsam etwas Luft!

Ende April

Trotz der 70% Ernte...

...brauchen Sie liebe Kunden sich keine Sorgen machen. Für dieses Jahr ist genug Öl da.
Bei einigen anderen Produkten sieht es da schon anders aus. Die Bestände bei den Fruchtcremes schrumpfen schnell. Die Ersten sind schon ausverkauft!
Das war immer Barbaras Arbeit. Und in diesem Jahr war die Zeit, die sie noch produziert hatte, sehr kurz…
Wie auch für all die anderen Dinge die wir zusammen gemacht haben, wie Olivenpflücken zum Einlegen, Wildkräuter schneiden, zB. Blattoregano der jetzt auch schon alle ist...
Die Oliven werden nicht übers Jahr reichen, es gibt schon die ersten Engpässe!
Bei den Tees und Kräutern und Gewürzen werden einige knapp werden, aber bis zum Sommer werden Sie reichen und dann gibt’s schon wieder frische (getrocknete) Ware.
Das Salz wird auch knapp. Da hatte der Regen im letzten August die Salzgewinnung frühzeitig beendet.
Bei den Honigen sieht es gut aus. Die werden bis zu den nächsten Ernten reichen...

Gerne möchte ich mich...

...auf diesen Weg bedanken, liebe Kunden und Freunde, über all die vielen Rückmeldungen zum Tod von Barbara. Niemals hätte ich es erwartet, dass es so viele heftige Reaktionen auslösen würde. Immer wieder und auch jetzt noch kommen Briefe, Karten und Mails an mich die mir so oft die Tränen kommen lassen…
Aber ich bin sehr froh und dankbar dafür und ich freue mich darüber. Ein Zeichen, dass so wie wir zusammen gelebt haben, unser Kali Strata ein guter Weg war und ist… und auch bleiben wird!
Vielen, vielen Dank dafür, dass Sie uns und mir diesen Weg ermöglicht haben und ermöglichen…
Ali Mülller-Scholz

der Markt in...

...Neu Ulm am 13.04. wird leider Ausfallen.
als wir im Januar den Jahresplan machten, waren wir noch voll Optimusmus und dachten nicht daran, dass nur einer von uns diesen Plan erfüllen wird.
Und alleine schaffe ich diesen Termin nicht. Ich komme erst am Montag spät von der Nord-Tour zurück und habe somit nur den Dienstag um auszuruhen, die Tour-Nacharbeiten zu machen und auch noch neu zu packen und loszufahren...
Liebe Kunden in und um Neu Ulm, ich hoffe Sie haben Verständnis für meine Situation.
Ich biete Ihnen eine Bestellung ohne Versandkosten an.
Geben Sie bei der Bestellung einfach "Markt Neu Ulm" an...
Vielen Dank
Ali Müller-Scholz

Montag 14.März

Am Samstag den 12.März ist Barbara gestorben. Nach fast 10 Jahren leben mit dem Krebs im Körper ist sie nun unserer Welt entschwunden...
Für mich geht das Leben jetzt ohne sie weiter.
Kali Strata war und ist unser Leben, nicht erst seit wir unsere Firma so genannt haben, und es wird auch in Zukunft so sein...
Ich werde versuchen den Jahresplan den wir beide noch voller Zuversicht im Januar auf die Beine gestellt haben durchzuführen.
Aber ich bitte um Ihr Verständniss, wenn das eine oder andere Paket mal einen Tag später rausgeht oder auch ein Markt mal ausfallen muß.
So wie am Gründonnerstag der Müllheimer Markt und der Lagerverkauf wegen der Trauerfeier und Beerdigung und auch am Ostersamstag der Markt in Kirchzarten...

Freitag 5. Februar

Die Olivenernte ist zu Ende, der Ertrag liegt wie erwartet unterm Durchschnitt, aber die meisten Bauern sind zufrieden mit dem was sie haben...
Sorgen machen sie sich eher um die Entwicklung bei den Steuern, aber auch über die Klima Entwicklung. Der Winter, die Regenzeit, fällt dieses Jahr scheinbar restlos aus. Hier im Osten hat es nur 3 Tage geregnet und die Temperaturen steigen schon jetzt bis über 20° an.
Rekord war der Mittwoch mit knapp 28°! Die Oliven wollen bald blühen (viel zu früh) und wenn’s nicht regnet und warm bleibt ist die Blüte wieder arg bedroht...
Ich selber packe langsam meine sieben Sachen zusammen für die Rückreise und wenn alles gut geht werde ich am 14. oder 15. Februar wieder im deutschen Zuhause sein...
Barbara mußte ich letzte Woche in den Flieger nach Deutschland setzten und sie verbringt Ihre Zeit leider gerade in der Uni-Klinik in Freiburg...

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Sonntag, 17. Januar.....

... Tag des Heiligen Adonis, Namenspatron der kleinen Kapelle in Kato Zakros, daher heute Erntepause...
Die Olivenernte 2015/16 geht bereits ihrem Ende entgegen, wie erwartet mit deutlich geringeren Erntemengen als im Vorjahr. Aber die Bauern sind mehrheitlich zufrieden, viele haben schon mit dem Baumschnitt begonnen.
Das Wetter war bisher sommerlich warm und viel zu trocken, es sind noch keine wirklichen Winterregen gefallen. Erst jetzt sind kühlere Temperaturen und erste Regenfälle vorausgesagt.

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Wir haben uns nach unserer Ankunft vor 1 Woche zunächst um die erntereifen Chili-Schoten gekümmert - Schneiden, Entkernen, Trocknen, Vermahlen bzw. in Öl Einlegen sind erledigt - und um Brennholz für unseren Ofen.
Und natürlich haben wir erste Gespräche geführt mit den Bauern und Erzeugern, von denen wir im Februar Honig, Raki, Kräuter, Rosinen und Käse mit nach Deutschland nehmen wollen.

Auf die Regierung sind die meisten Bauern eher schlecht zu sprechen, zum einen wegen der neuerlichen Steuererhöhung für Landwirte, zum anderen wegen der seit Dezember fälligen, aber noch nicht vollständig ausbezahlten EU-Subventionen.

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Ein frohes neues Jahr...

wünschen wir Ihnen und viel Gesundheit und Freude...
Nachdem wir krankheitsbedingt nach 13 Jahren mal wieder Weihnachten und den Jahreswechsel in Deutschland verbracht haben, ist die Sehnsucht nach Zakros groß und wir werden am Mittwoch mit Krücken und Medizin im Gepäck gen Süden starten.
Wenn es gut läuft, werden wir am Samstag oder Sonntag in Zakros sein!
Wir freuen uns!